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5. Semester: Grundkurse Geschichte besuchen Universität zu Köln am 19.11.2019

Am späten Abend traf sich der Geschichtskurs des 5. Semesters rechtzeitig vor Lesungsanfang auf dem Vorplatz der Universität. Im riesigen Hauptgebäude der Universität folgten wir der Beschilderung zum richtigen Hörsaal, was teils an ein Labyrinth. Wir fanden schnell den passenden Saal und konnten uns gute Plätze sichern.

Das Thema: „Aktionswoche gegen Antisemitismus - Von der Notwendigkeit und Schwierigkeit, sich an Auschwitz zu erinnern“

 

Der pensionierte Professor Gerhard Stapelfeld begann mit seinem Vortrag und wir folgten aufmerksam, auch wenn uns dies durch die relativ leise Stimme manchmal schwer fiel. Nichtsdestotrotz war der Inhalt seiner Ausführungen mit vielen wissenswerten Informationen gespickt, sodass für alle Interessierten etwas dabei war.

Die Komplexität der Ausgangsfrage untermauerte er durch vielfältige Bezüge zu verschiedenen Wissenschaften und durch zahlreiche Zitate z.B. von Freud, Marx oder Adorno. Sein Hauptaugenmerk galt der Verdrängung der Erinnerungen an Auschwitz nach dem Zweiten Weltkrieg; laut seiner Aussage bis heute noch problematisch. Sein fast zweistündiger Monolog befasste sich sehr breit mit der Thematik, ohne aber wirklich konkrete Lösungsvorschläge zu geben. Die gigantische Menge an Informationen hinterließ bei uns schließlich doch ein leichtes Gefühl der Überfrachtung.

Als Fazit können wir als Kurs die Erfahrung mitnehmen, dass das Thema nach wie vor aktuell ist und wir für unser Studium in spe möglichst viel von dem aufschreiben sollten, was in einer Vorlesung gesagt wird, um dann in der Nachbearbeitung evtl. erratische Reden (sehr durcheinander vorgetragene Reden) zu verstehen, zu sortieren und von ihnen zu lernen.

 

T. Kierdorf (5. Semester)